MITgefangen? Anlaufstellen informieren über Forschungsvorhaben...

Hier beginnt der Zugang zum Online-Fragebogen zur Situation Angehöriger von inhaftierten Menschen:

„Wir sind eigentlich mitbestraft“ sagen immer wieder Partnerinnen inhaftierter Männer. Familienangehörige sind von der Inhaftierung in besonderer Weise betroffen: Wenn der Ehemann/Partner/Vater oder Sohn, die Ehefrau/Partnerin/Mutter oder Tochter von heute auf morgen nicht mehr da ist, entstehen oftmals finanzielle, soziale und seelische Probleme.


Eine aktuelle wissenschaftliche Studie des Universitätsklinikums Würzburg möchte dazu beitragen, den spezifischen Anliegen der Angehörigen von Inhaftierten ein größeres Gewicht zu geben. Gibt es beispielsweise Unterstützungsmöglichkeiten, die die Aufrechterhaltung von partnerschaftlichen Beziehungen und Familienstrukturen während der Zeit der Inhaftierung eines Partners erleichtern?


Die Anlaufstellen setzen sich für Angehörige ein und unterstützen gerne Initiativen, die dazu beitragen können, Problemlagen zu verbessern. Wir sind selber an diesem Forschungsvorhaben nicht beteiligt – können aber durch diese Veröffentlichung darüber informieren und Interessierten einen Zugang ermöglichen.


In der Fragebogenstudie  erhalten Angehörige von Inhaftierten die Möglichkeit, selbst das Wort zu ergreifen und von ihren eigenen Erfahrungen im Zusammenhang mit der Strafhaft ihres Partners zu berichten. Die Projektleitung versichert, dass die Befragung ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken dient und sämtliche Angaben streng vertraulich behandelt werden. Die Teilnahme an der Studie werde mit 10,00 € vergütet…


Noch bis zum 30. April 2018 finden Interessenten, die sich an der Umfrage beteiligen wollen, über den Infoflyer weitere Informationen und den Zugangslink zur Online-Version des Fragebogens:

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